Nie habe ich etwas mehr geliebt als Ruhe, Frieden und Harmonie. Und nirgends habe ich sie mehr gefunden als in der Natur.

 

Und so war ich ein sehr introvertiertes Kind, dass, wie meine Mutter immer sagte, "die Arschruhe weg hatte". Vor allem immer dann, wenn es alle eilig hatten.

 

Eine Zen-Weisheit besagt: "Hast du es eilig, gehe langsam."

 

Genau das habe ich vorgelebt, ganz natürlich, einfach, weil ich so bin.

 

Die Botschaft dahinter hatten weder meine Mitmenschen noch ich zu diesem Zeitpunkt verstanden.

 

Vielmehr erfuhr ich wieder und wieder Ablehnung für mein So-Sein.

 

"Beeil' dich...", "Du bist zu langsam...", "Träume nicht schon wieder...", "Sei nicht so still...", "Komm' mal wieder zurück in die Realität..."

 

Das hat mich sehr geprägt und hat auch dazu geführt, dass ich mich begann in all' meiner Einzigartigkeit abzulehnen. Und das Außen spiegelte mir all' das wider.

 

Mein Wesen war tief verschüttet unter Regeln, Glaubenssätzen, Mustern und energetischen Belastungen.

 

Ich verbog mich nach allen Regeln der Kunst um zu sein wie alle anderen. Aber wer waren denn die Anderen?

 

Man schätzte nach wie vor an mir, dass, wo auch immer ich auftauchte, plötzlich Ruhe einkehrte. Gruppen von Menschen harmonisierten, einfach nur, weil ich da war.

 

Ich sah das nicht als besondere Stärke oder gar als Gabe an.

 

Auch nicht, dass ich schon in jungen Jahren von meinen Klassenkameraden als Mediator bei Streitigkeiten und Liebeskummer aufgesucht wurde.

 

Es hat mir einfach Freude gemacht und war immer die leichteste Sache von der Welt und auch eine Selbstverständlichkeit für mich.

 

Anderen Menschen helfen, das tat ich gern. Und so wurde ich zunächst zur Helferin in Form einer Fremdsprachensekretärin.

 

Viele Jahre diente ich ziemlich selbstlos und vergaß mich dabei immer mehr. Stets war ich bemüht meine Mitmenschen achtsam zu behandeln, erhob nie meine Stimme, blieb einfach immer still und erledigte das, was man mir auftrug.

 

Und das, was man mir auftrug wurde immer mehr, immer mehr.

 

Ich war bekannt und beliebt als die, die immer freundlich war und alles zu lösen wusste und alles einfach im Griff hatte.

 

Ein Wendepunkt in meinem Leben war die Geburt meiner Tochter im Jahre 2006. Nach fast 30 Stunden Wehen, musste meine Tochter per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden. Mein Körper war so erschöpft und voller Schmerz, dass meine Seele während der Kaiserschnitt-Entbindung meinen Körper verließ. Ich hatte eine wunderschöne Nahtoderfahrung. Alles war Licht, alles war warm. Ich war getragen und erfüllt von großer Liebe. Alles war so voller Frieden.

 

Bis, ja bis, ich ein kleines Wesen schreien hörte. Meine Tochter. So als hätte sie mich gerufen. Ich trat wieder in meinen Körper ein und fühlte die schlimmsten Schmerzen, die ich je in diesem Leben gefühlt hatte, denn leider haben die Narkose- und Schmerzmittel nicht gewirkt, da mein Nervensystem aufgrund meiner Hochsensibilität oftmals überreagiert oder eben gleich gar nicht mehr, bei völliger Überlastung. Gleichzeitig war ich natürlich erfüllt von tiefem Glück über die Geburt meiner Tochter. Meiner 1. Lebensretterin!

 

In der folgenden Zeit bemerkte ich, dass sich meine Sinne sehr verfeinert hatten, schob dies jedoch auf meinen hormonellen Zustand als junge Mutter.

 

Von Hochsensibilität hatte ich bis dato nichts gehört, geschweige denn hätte ich mich als hochsensibel bezeichnet.

 

Nach der Babypause kehrte ich zurück an meinen Arbeitsplatz und ich bemerkte, dass ich viel stärker als früher auf Stress, auf all' die Menschen, die Technik, einfach alles, reagierte.

 

In den folgenden 5 Jahren funktionierte ich größtenteils nur noch. Ich war von all' der Überreizung permanent erschöpft und musste dennoch weiter stark sein.

 

Ich hatte alles, Mann, Kind, finanziellen Wohlstand, allgemeine Gesundheit.

 

Als mein Sohn geboren wurde, brach mein schönes Kartenhaus zusammen. Die Ärzte diagnostizierten eine Mehrfachbehinderung, sowohl körperlich als auch geistig. Mein Sohn ist mein 2. Lebensretter!

 

Doch dennoch musste ich weiter stark sein.

 

In dieser Zeit entdeckte ich mehr und mehr meine Hellsichtigkeit und heilerischen Fähigkeiten in meinen Händen. Ich hatte jedoch keine Ahnung, was das alles zu bedeuten hatte.

 

Als mein Sohn etwa 2 Jahre alt war, beschloss ich, nicht mehr zu glauben, was mir die Schulmedizin sagte. Für mich stand fest, dass mein Kind vollkommen ist und gesund!

 

Wir waren gerade wieder für einige Zeit im Krankenhaus und wir beide seelisch vollkommen am Ende. Als ich uns selbst aus dem Krankenhaus entließ, blickten uns Ärzte und Pflegepersonal erschrocken und voller Entsetzen an. Die Blicke werde ich nie vergessen.

 

Bitte verstehe mich nicht falsch! Ich glaube, dass wir sowohl eine schulmedizinische, als auch eine alternativmedizinische und ganzheitliche Gesundheitsversorgung brauchen. Die Konzentration auf nur 1 Heilungszweig halte ich jedoch nicht für nachhaltig erfolgbringend.

 

Mich selbst überkam jedoch vermehrt eine starke Traurigkeit, für die ich keine Erklärung hatte.

 

Dennoch hat mein starker Wille dazu geführt, dass es meinem Sohn zusehends besser ging. Ich selbst begann mich mit systemischer Therapie zu beschäftigen und nahm einige Sitzungen bei einem Therapeuten wahr. Meine Traurigkeit habe ich dadurch lösen können. Ich behandelte meinen Sohn zusätzlich mit meinen Händen.

 

Es war erstaunlich, wie gut sich mein Sohn plötzlich entwickelte.

 

Ich stieg immer tiefer ein in die systemischen Zusammenhänge, die dazu führen können, dass gewisse Dynamiken und Krankheiten in einem Familiensystem "vererbt" werden und ich erlernte ein System, dass diese Blockaden löst.

 

Ganz speziell beschäftigte ich mich mit den Auswirkungen von Schicksalsschlägen der weiblichen Vorfahren auf die nachfolgenden Generationen einer Familie. 

 

Als mich die grobe Energie an meinem sicheren Arbeitsplatz immer mehr schwächte, weil meine Energie sich mehr und mehr durch Meditation und bewusstem Leben verfeinerte, kündigte ich meine feste Anstellung, da ich eines morgens einfach nicht mehr aufstehen konnte und Wochen brauchte um wieder sitzen, stehen und laufen zu können. Ich hatte viele Helfer, die mir mit alternativen und sanften Heilmethoden wieder auf die Beine halfen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Binnen 3 Monaten ging es mir wieder hervorragend.

 

Mein Wunsch, endlich das zu tun was ich liebte und was ich einfach bin, formte und stärkte sich mehr und mehr.

 

Es folgten viele Aus-, Fort- und Weiterbildungen um meine natürlichen Gaben durch Fachwissen und Struktur zu ergänzen und so gezielt der Menschheit dienen zu können.

 

Doch natürlich war nicht immer alles rosarot. Ich habe über 11 Jahre auch meine Schatten betrachten müssen und sie Stück für Stück beleuchtet und erlöst. Ein Prozess, der natürlich fortwährt.

 

Mein Sohn ist inzwischen vollkommen genesen und besucht eine Regelschule. Auch meine Tochter hat von meinen Fähigkeiten profitiert und ihre anfängliche sehr ausgeprägte Sehschwäche (starke Hornhautverkrümmung) hat sich gelöst. Sie hat heute auf beiden Augen 120 % Sehkraft (ärztlich bestätigt!)

 

Ich kann heute mit Freude auf die schönen Momente der Geburt meiner Kinder zurückblicken, ohne etwas zu beschönigen.

 

Ich bin so dankbar für meine beiden Lebensretter!

 

In den vergangenen Jahren durfte ich viele Frauen auf ihrem Weg zurück zu sich selbst begleiten und ich freue mich auf viele weitere Jahre in denen es ebenso sein wird.

 

Ich bin glücklich und erfüllt!

 

 

Herzlichst,

 

Nancy von My key to happiness

 

 

Vita:

geboren 1980 in Magdeburg

1998 Abitur

1999 Aupair in den USA

2002 Europasekretärin

bis 2012 Chefsekretärin an namhaftem deutschen Forschungsinstitut

 

seit 2012 Coach und Heilerin

 

Aus- und Weiterbildungen seit 2012:

 

Psychologisch-Systemischer Coach

Psychologische Beraterin

Psychologische Managementtrainerin

Seminarleiterin für Autogenes Training

Spirituelle Lebensberaterin

Prana-Heilerin

 

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My key to happiness by Nancy David